Luftbilder aufnehmen: Tipps für gute Drohnenfotos

Von | in Foto-Trends |

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Drohnen sind heute längst nicht mehr nur ein Spielzeug. Für Fotografen ergeben sich durch die Luftbildfotografie völlig neue Sichtweisen und Perspektiven auf Natur, Gebäude, Straßenführung und auch Menschen. Doch was kostet eigentlich eine Fotodrohne für Hobbyfotografen? Woher weiß ich, ob ich an bestimmten Orten überhaupt Luftbilder aufnehmen darf? Und welche Motive eignen sich ganz besonders gut für Bilder aus der Vogelperspektive? Wir geben Tipps für ungewöhnliche Drohnenbilder.

1. Ausstattung: Welche Drohne eignet sich für gute Luftbilder

Wie auch bei klassischen Spiegelreflex- oder Systemkameras gibt es bei Fotodrohnen deutliche Preisunterschiede. Und diese spiegeln meist auch die Qualität der Luftbilder wider. Profimodelle mit hochauflösender Kamera liegen meist im fünfstelligen Bereich. Doch auch für Hobbyfotografen gibt es erschwingliche Quadrokopter mit Top-Technik, die sich sehr gut eignen, um eindrucksvolle Luftbilder aufzunehmen. Mit einem Budget von 1000 bis 2000 Euro bekommen Fotografen Flugmodelle mit integrierter Kamera, die im Raw-Format und in hoher Auflösung gute Luftbilder machen können. Diese lassen sich meist ganz einfach mit dem Smartphone verbinden und auch bedienen.

2. Drohnen Rechtslage: Was muss ich beachten?

Für die Luftbildfotografie gelten besondere Regeln. Generell sind für kleine, leichte Drohnen keine Aufstiegsgenehmigungen oder ein sogenannter Drohnenführerschein erforderlich. Der Pilot braucht lediglich eine spezielle Haftpflichtversicherung für Modellflugzeuge. Außerdem müssen Name und Anschrift feuerfest an der Drohne befestigt sein, falls das Fluggerät zum Beispiel abstürzt und dabei ein Fahrzeug beschädigt. Allerdings müssen natürlich immer die Vorschriften bei Luftaufnahmen berücksichtigt werden. Denn in zahlreichen Gebieten ist es nicht erlaubt, eine Drohne aufsteigen zu lassen. Das gilt zum Beispiel generell für alle Wohngebiete, Vogelschutzzonen, auf fremden Privatgrundstücken, bei Menschenansammlungen und in der Nähe von Flughäfen. Bei Bedarf muss eine Genehmigung bei der zuständigen Luftfahrtbehörde oder vom Besitzer des Grundstücks eingeholt werden.

Luftbildaufnahme eines Segelschiffs

Die meisten Steuerungs-Apps zeigen den Drohnenpiloten, wo der Aufstieg erlaubt ist und wo nicht. Außerdem gilt die Regel, dass sich die Drohne niemals außerhalb der Sichtweite des Fotografen bewegen darf – eine klare Luft ist also von Vorteil. Und natürlich müssen auch alle gängigen Regeln der Fotografie – wie zum Beispiel die Persönlichkeitsrechte – eingehalten werden. Da jedes Land seine eigenen Regeln zu Drohnenflügen hat, solltest du dich vor jeder Reise gut informieren.
Zugegeben, bei all den Einschränkungen ist es für Drohnenfotografen nicht sehr einfach, Gebiete ausfindig zu machen, in denen Luftbildaufnahmen gestattet sind. Doch hat man erst einmal geeignete Orte gefunden und kann plötzlich aus der Vogelperspektive fotografieren, eröffnet sich dem Fotografen eine unglaubliche Welt.

3. Motivauswahl: Luftbilder aufnehmen und staunen

Eine Straße schlängelt sich kunstvoll durchs Gebirge, die Felder bilden eine ungewöhnliche Formation und das Schiff auf dem Meer sieht alles andere als alltäglich aus: Von oben eröffnet sich dem Fotografen eine ganz neue Welt. Perspektivwechsel ermöglichen spektakuläre Aufnahmen. Gewöhnliche Dinge wirken plötzlich ganz ungewöhnlich. Mit Luftbildaufnahmen ergeben sich komplett neue Sichtweisen auf bekannte Motive. Auch Bilder von Menschen aus der Luft können zum absoluten Hingucker werden. Orte, die man vorher mit dem bloßen Objektiv nicht erreichen konnte, sind auf einmal ganz nah. Besonders Aufnahmen bei gutem Wetter über dem Wasser sind im Urlaub ein richtiges Highlight – beim Stand-Up-Paddling im Mittelmeer oder auf dem Fluss unterwegs mit dem Kajak entstehen Reise-Aufnahmen der besonderen Art.

Und für alle, die mit der Drohnenfotografie nichts anfangen können und lieber ein Fotoshooting machen möchten, haben wir noch Termine in unseren Fotostudios frei!

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